Für viele Menschen im Autismus-Spektrum fühlt sich die Welt an wie ein Radio ohne Lautstärkeregler. Jedes Geräusch, jedes Licht, jede Berührung kann ungefiltert und mit voller Intensität ankommen.
Man kann sich das Gehirn wie einen Filter vorstellen, der Wichtiges von Unwichtigem trennt. Bei Autismus ist dieser Filter oft anders eingestellt – er lässt zu viel durch (Reizüberflutung) oder ist manchmal zu starr.
Dies führt zu Stress, Überforderung, Ängsten und dem Bedürfnis, sich zurückzuziehen.
Was wäre, wenn man dem Gehirn helfen könnte, diesen Filter besser zu justieren und flexibler zu machen?
Es ist ein Training, das direkt am “Filter-System”, also an der Gehirnaktivität, ansetzt
Es geht nicht darum, den Autismus zu “behandeln”, sondern dem Gehirn beizubringen, mit der Flut an Sinneseindrücken besser umzugehen.
Bessere Reizverarbeitung (der Filter wird justiert):
Bessere Emotionsregulation und weniger Angst:
Erleichterung sozialer Interaktionen:
Mehr mentale Flexibilität:
Autismus kann man nicht heilen. Neurofeedback zielt darauf ab, die Lebensqualität durch verbesserte Selbstregulation zu erhöhen.
Es ersetzt keine etablierten und wichtigen autismusspezifischen Therapien (wie Ergotherapie, Verhaltenstherapie), sondern kann diese als ergänzendes Training sinnvoll begleiten.
Jedes autistische Gehirn ist einzigartig. Ein Training muss daher immer individuell auf die Person zugeschnitten sein.
Klingt dieser Ansatz interessant für Sie oder Ihr Kind? Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie dieses Gehirntraining im Detail funktioniert und auf welchen wissenschaftlichen Prinzipien es beruht, finden Sie hier umfassende Informationen.